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Donnerstag   Lesungen



1. Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther
Brüder! Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint,
er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden.
Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich:
Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List. Und an einer anderen Stelle:
Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig.
Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört euch;
Paulus, Apollos, Kephas, Welt, Leben, Tod, Gegenwart und Zukunft:
alles gehört euch; ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott.
Antwortpsalm

Psalm 24, 1 - 2 . 3 - 4 . 5 - 6 (Kehrvers: vgl. 1)
Kehrvers: Dem Herrn gehört die Erde, der Erdkreis und seine Bewohner. (GL 52, 1)

1 Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
2 Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.
3 Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
4 Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.
5 Er wird Segen empfangen vom Herrn
und Heil von Gott, seinem Helfer.
6 Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.

Ruf vor dem Evangelium  Vers: Mt 4, 19
So spricht der Herr: Folgt mir nach!
Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
In jener Zeit, als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand,
drängte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes hören.
Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze.
Jesus stieg in das Boot, das dem Simon gehörte, und bat ihn,
ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.
Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus auf den See!
Dort werft eure Netze zum Fang aus! Simon antwortete ihm: Meister,
wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen.
Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen.
Das taten sie, und sie fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten.
Deshalb winkten sie ihren Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und ihnen helfen.
Sie kamen, und gemeinsam füllten sie beide Boote bis zum Rand,
so dass sie fast untergingen. Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte:
Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder.
Denn er und alle seine Begleiter waren erstaunt und erschrocken,
weil sie so viele Fische gefangen hatten; ebenso ging es Jakobus und Johannes,
den Söhnen des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten.
Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen.
Und sie zogen die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten ihm nach.








































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